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Aller guten Dinge sind drei!

So, ich habe mich endlich dazu durchgerungen meinen eigenen "un-what"-blog zu eröffnen. Auch wenn meine Zeit schon sowieso stark eingeschränkt ist, werde ich trotzdem versuchen eure Zeit mit einigen meiner Anekdoten zu versüßen.

Auch wenn sich jetzt viele wundern werden was, un-what eigentlich ist kann ich nur sagen: "Ihr werdet schon sehen...."

27.11.06 17:21


Bleibts dabei oder wird das noch was?

Ich beginne mit letztem Freitag. Es war kein gewöhnlicher Freitag. Aber was ist schon gewöhnlich? Ist es gewöhnlich, wenn vor meinen Augen lustige bunte Figuren schweben? Nicht dass mir sowas passiert wäre, aber egal. Also zurück zu Freitag. Ich ging zu einem Freund. Nennen wir ihn einfach mal Freund A. Er ist groß und nett und veranstaltete einen Videoabend. Da ich nicht oft mit ihm zusammentreffe, hatte ich große Lust dorthin zu gehen. Also kam ich gegen etwa 20 Uhr dort an. Die Mutter dieses Freundes ist ausgesprochen sympathisch und hatte Fingerfood vorbereitet. Also wurde ich erstmal genötigt mich an diesem gütlich zu tun. Bereitwillig verzehrte ich die Köstlichkeiten, während ich den übrigen Personen vorgestellt wurde. Bis auf meinen besten Freund (Freund M.) kannte ich die meisten nur vom sehen, manche gar nicht. Es waren ausser Freund M, Freund A und mir nur Damen im Saal. Allesamt waren sie großbusig, hübsch und erlagen sofort meinem Charme....oder so ähnlich. Nach dem Essen und ein wenig Gerede wurden die Filme gewählt. Die erste Wahl fiel auf "Nicht auflegen", ein Liebesdrama mit einem durchgeknallten Erpresser, der den Protagonisten in einer Telefonzelle bedroht. Manche würden das ganze korrekterweise Thriller nennen. Da ich den Film bereits kannte störte es mich nicht sonderlich, währenddessen meine kleine Schwester mit dem Auto aus der Stadt abzuholen. Was betrüblicher war, war dass ich dadurch die ersten 15 Minuten des vergnüglichen Familienspektakels "Fear and Loathing in Las Vegas" verpasste. Es handelt von zwei Drogenabhängigen in Las Vegas. Die Protagonisten nehmen im Laufe des Films Drogen zu sich. Viele Drogen. Die Trips waren schön bunt, wie ich fand. Nach dem Film begab ich mich geradezu ekstatisch nach Hause, in Vorfreude auf mein Tabakkonsumkonstrukt (sprich: Shisha) und malte mir den lustigen Echsenschwanz aus, der mir durch den Konsum des Tabaks zuteil würde. Leider blieb es dann bei einem gewöhnlichen Tabakflash. Keine überfluteten Hotelräume oder Grapefruits in der Badewanne. Frustriert ging ich zu Bett.
27.11.06 23:48


Bring den Hund zum tanzen

Nach diesem äußerst interessanten Freitag möchte ich euch von meinem Samstag berichten. Genauer gesagt, von dem was abends passierte. Freund M informierte mich, dass ein anderer guter Freund (Freund C) einen Videoabend veranstalten würde. Ich war dem ganzen nicht abgeneigt, besonders nicht, weil mir kund getan wurde, es würde Alkohol dabei konsumiert werden. Also packte ich meine 0,7l Flasche Jägermeister und aussreichend Red-Bull-Verschnitt ein.

Dort angekommen einigten wir uns schnell mit Freund T, Bekannter A,  und der Freundin des Gastgebers, S auf den Film "Krieg der Welten". Was soll ich sagen....... ich liebe auf jeden Fall den actiongeladenen Showdown zwischen Tom Cruise und dem ausserirdischen Overmind, bei dem er scih selbst opfert um die Erde zu retten..... Wie? Da gabs gar keinen Showdown? Oh, stimmt ja. Die Erde hat sich ja selbst verteidigt und das ganze so spektakulär wie ne Schmeissfliege auf nem Haufen Pferdemist.

Zumindest tröstete der anschliessende Film über diese Pleite hinweg. Unter allgemeiner Zustimmung sah man sich "How High" an, einen gesellschaftskritischen Film, der den ehrgeizigen Aufstieg zweier Schwarzer aus dem Ghetto an die Harvard Universität zeigt. Naja, eigentlich war der Geist eines toten Freundes für die guten Noten verantwortlich, den die beiden sehen weil sie die Cannabis-Pflanze rauchen, die sie mit der Asche des Verstorbenen gedüngt hatten. Es geht also um Drogen.... viele Drogen. Da ich meine kleine Partyshisha reanimiert hatte musste ich diese natürlich gleich verwenden. Sie funktionierte ausgezeichnet, und die Jäger-Shots taten ihr übriges um mich debil grinsend in den Sessel sinken zu lassen. Ich identifizierte mich bereits voll und ganz mit den beiden Hauptdarstellern.

Auf den dringenden Ruf meines Körpers hin stand ich auf, um Wasser zu lassen. Ich kniete mich also vors Klo, und begann zu pinkeln. Ich knie mich vor die Toiletten, weil ich a) durch stehpinklen in meinem Zustand das Bad geflutet hätte und b) nicht gewillt war mich hinzusetzen. Dann ist die Gefahr nämlich zu groß, dass der Strahl von der Schüssel abprallt und mir eine Unterbodenwäsche verpasst. Ich will also aufstehen um zu spülen als ich ein polterndes Geräusch höre, und muss feststellen dass ich dieses selbst verursacht hatte. Ich lag bäuchlings über der Kloschüssel und hatte dabei den Bürstenhalter umgeworfen.

Diese Erkenntnis zu erlangen kostete mich einige Sekunden, da dies mein erster Blackout dieser Art war. Ich stehe nun also wirklich auf, spüle und wasche mir benmmen die Hände. Da taucht das poltern wieder auf. Diesesmal kommt es offensichtlich von meinem Körper, der ohne meine Zustimmung in die Badecke gefallen war. Da ich keinen Muskel rühren konnte, betrachtete ich meine missliche Lage in dem Waschbeckensiphon über mir (dieses gebogene Rohr unter dem Waschbecken). Nach ca. einer halben Minute seeligen vor-mich-hin-glotzens spürte ich wieder Leben in meinen Gliedern. Ich fühlte den Drang mich meinen Freunden mitteilen zu müssen also rief ich einmal kurz nach ihnen. Da keine Antwort kam und ich vermutlich schon recht lange so da lag kam mir der Gedanke, dass wenn meine Kollegen nach mir sehen würden und einen kollabierten Menschen am Boden sähen panisch reagieren könnten. Also krabbelte ich zurück in das Zimmer und erzählte ihnen von meinem Erlebnis. Belustigt sahen wir den Film zuende.

Fazit: Man sollte nicht zu lange an einer Shisha ziehen ohne dazwischen Luft zu holen. Besonders dann nicht, wenn man alkoholisiert ist. Es sei denn man steht auf lustige kleine Filmrisse.

28.11.06 00:29





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